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Schon gewusst?

Früher heidnischer Brauch, heute eine schöne Nordmanntanne

Dass der Weihnachtsbaum eigentlich ein heidnischer Brauch war, wissen die wenigsten. Er wurde damals nicht zu Weihnachten, sondern zum anderen Anlass gefeiert.

Wo der Weihnachtsbaum herkommt, ist eigentlich auch egal, denn wie schön ist es, wenn die Familie am Heiligen Abend vor dem Weihnachtsbaum mit seinen Kerzen und Kugeln zusammensitzt und genauso strahlt wie er!

Wintersonnenwende statt Weihnachten

Wintersonnenwende statt Weihnachten
Wintersonnenwende statt Weihnachten

Mit großer Selbstverständlichkeit nimmt man Weihnachten als ein christliches Fest hin. Doch auch die Nordmanntanne, unter dem man so gern seine Geschenke findet, stammt von einem heidnischen Brauch ab. Lange bevor das Christentum entstand, benutzten Völker rund um den Erdball immergrüne Pflanzen für ihre verschiedenen Festlichkeiten und Rituale. Es war ein typischer heidnischer Brauch einiger antiker Kulturen, sich unter einem Baum mit grünen Zweigen zu treffen. Besonders effektvoll fand man das zur Wintersonnenwende, also kurz vor Weihnachten. Man sprach dem Gewächs, das nicht welkte, die Macht zu, Krankheiten und böse Geister zu bekämpfen.

Heidnischer Brauch nutzte immergrüne Pflanzen

Heidnischer Brauch nutzte immergrüne Pflanzen
Heidnischer Brauch nutzte immergrüne Pflanzen

Ein heidnischer Brauch bei den Römern war es, Saturn, dem Gott des Ackerbaus, zu huldigen. Das taten sie, indem sie ihre Häuser und Tempel mit immergrünen Zweigen von Nadelbäumen schmückten. Auch keltische Priester, die Druiden, und die religiösen Anführer der Wikinger gebrauchten bei ihren Ritualen diese botanischen Erscheinungen. Die alten Ägypter glaubten an den Sonnengott Ra, den sie sich mit einem Falkenkopf vorstellten. Ihr heidnischer Brauch schrieb ihnen vor, ihre Häuser zur Wintersonnenwende mit immergrünen Zweigen auszustatten. Damit feierten sie den Sieg des Lebens über den Tod, denn im Dezember wurde Ra krank und schwach, um wieder zu erstarken, wenn der kürzesten Tag des Jahres vorbei war.

Christentum und Nordmanntanne

Christentum und Nordmanntanne
Christentum und Nordmanntanne

Für die antiken Völker bedeutete der Tannenbaum Lebensenergie. Ihr heidnischer Brauch nutzte die Zweige, um die innewohnende Kraft zu wecken. Dem gegenüber machte das frühe Christentum ihn zum Repräsentanten für den paradiesischen Baum, der durch Evas Zugriff die Sünde in die Welt brachte. Um diese Symbolik darzustellen, nahmen die Kirchenmänner immergrüne Exemplare, neben Tannen beispielsweise auch Wacholder- und Buchsbaumgewächse. Daran hängten sie Äpfel, die Frucht der Verführung. Eine Zeitlang vertrat die Katholische Kirche den Standpunkt, das sei ein heidnischer Brauch. Doch heute stellen sich die Christen gern eine Nordmanntanne ins Zimmer.

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